Komparatistik bei literaturkritik.de

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Fachliche Leitung: Prof. Dr. Dieter Lamping und PD Dr. Sascha Seiler

Mitarbeit in der Redaktion: Carina Berg, M.A., Jonas Heß, M.A., Dr. Martina Kopf, Regina Roßbach, M.A.

Informationen für Mitarbeit

Bisherige Ausgaben der Komparatistik in literaturkritik.de

Beiträge nach Erscheinungsdatum geordnet hier

Ausgabe Juli 2018

 

Schwerpunkt: Nostalgie

Die Umkehrung der Utopie
Vorbemerkungen zum Schwerpunkt „Nostalgie“ der Juli-Ausgabe der Komparatistik
Von Sascha Seiler

Essays

Vorwärts in die Vergangenheit!
Über Spielarten der Nostalgie in der gegenwärtigen Kulturlandschaft
Von Jonas Heß

Retromanie: Rekurs auf „1968“
Überall erinnert man sich gerade an „1968“ – aber warum eigentlich?
Von Martina Kopf

Fantastische Gefühle
In seinem Jahreszeiten-Zyklus beweist Karl Ove Knausgård ein weiteres Mal, dass er ein ‚Schriftsteller der Nostalgie‘ ist
Von Sascha Seiler

Rezensionen

Der Autor als Student
„Die Universität“, der sechste Band von Andreas Maiers autobiographischem Zyklus, erzählt von studentischer Selbst(er)findung
Von Carina Berg

Ruinen in der argentinischen Pampa
In „in Auflösung“ erzählt der argentinische Autor Hernán Ronsino vom Verfall der Planstadt Chivilcoy
Von Jana Fuchs

Das totale Museum
Christian Welzbachers gehaltvoller Essay zum „Museumsrausch“ der Gegenwart
Von Jan Rhein

Komparatistisches aus allen Himmelsrichtungen

Nachruf

Der ewige Kandidat
Zum Tod Philip Roths
Von Sascha Seiler

Rezensionen zur Literatur

Zankende Katzen unter dem Mondlicht
Mit „Die Katzen“ erscheint die erste Erzählung aus dem 2006 aufgetauchten und bisher auf dem deutschen Buchmarkt unveröffentlichten Nachlass Julio Cortázars
Von Jana Fuchs

Zwischen inszeniertem Wohlstand und existentem Elend
In „Das Gastmahl auf Dubrowitza“ illustriert Marta Karlweis die Inspektionsreise Katharinas der Großen und die Maskerade der Potemkinschen Dörfer
Von Caroline Liss

Kafka in der Wüste
In „Waldes Dunkel“ verarbeitet Nicole Krauss die Trennung von ihrem Mann Jonathan Safran Foer und begibt sich dabei auf die Suche nach Franz Kafka sowie ihrer jüdischen Identität
Von Sascha Seiler

Der wahre Roman der Überlebenden
Mit „Das schwarze Herz des Verbrechens“ zeichnet Marcelo Figueras die Entstehung eines der bekanntesten argentinischen Werke zur Zeit der Militärdiktatur nach
Von Michi Strausfeld

Ein Prosit auf das Ende der Menschheit
Gian Max Amin veranstaltet mit „Sabbat“ ein Wortgelage zur Weltlage
Von Isabel Kriegel

Träume ohne Deutung
Barbara Hahn rekonstruiert in ihrem Essay „Endlose Nacht“ eine Traumgeschichte des 20. Jahrhunderts jenseits von Freud
Von Linda Maeding

Tod im chinesischen Supermarkt
In „Richtig hohe Absätze“ vermittelt Federico Jeanmaire Einblicke in das Milieu chinesischer Gastarbeiter in Argentinien
Von Michi Strausfeld

Träume im totalitären System
Zur Wiederauflage von Charlotte Beradts „Das Dritte Reich des Traums“
Von Linda Maeding

Ein buntes Trostpflaster für Old Filth-Fans
Jane Gardam versammelt in ,,Die Leute von Privilege Hill“ witzige, kuriose und unheimliche Geschichten – und es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten
Von Franziska Rauh

Weltflucht
Naira Gelaschwilis Novelle „Ich fahre nach Madrid“ ist die verwunderliche Geschichte eines erschöpften Träumers und ein berührendes Plädoyer für die Kraft der Imagination
Von Johanna Manger

Die Möglichkeit von Tiefe
Die argentinische Autorin Samanta Schweblin erzählt in „Sieben Leere Häuser“ vom alltäglichen Grauen
Von Sascha Seiler

Von toten Katzen und lebenden Ahnen
Niq Mhlongo skizziert in seinem Kurzgeschichtenband „Soweto, Under the Apricot Tree“ ein Südafrika voller Spannungen und Gegensätze
Von Charlotte Neuhauss

Fragmente einer Sprache der Triebe
Sebastian Lehmanns Roman „Parallel leben“
Von Jan Rhein

Lyrik aus aller Welt

Zwei Zeilen über Hören, Sehen und Schreiben
Die Kunst der Kürze in einem Gedicht Eugenio Montales aus seinem Zyklus „Xenia“
Von Dieter Lamping